RODEO-WESTERN
Heftromane

Verlag: Zauberkreis Verlag, Rastatt
Anzahl der Bände: 842
Anmerkungen: Western-Wundertüte: Von allem etwas!
Erscheinungszeitraum: November 1962 bis Januar 1975
Erscheinungsweise: Wöchentlich / 2x wöchentlich (Band 320-745)
Preis: DM 0,70 – DM 1,20 | Format: 15,5 x 22 cm | Umfang: 68 Seiten
Hintergrund-Infos
Diese langlebige Reihe hatte einiges zu bieten! Große deutsche Autoren wie G.F. Unger waren ebenso dabei wie zahlreiche Übersetzungen von US-Western und talentierten Newcomern.
Und: Es gab mehrere Subserien, die heute noch gerne gesammelt werden.
Die Fusion: Zwei Hefte pro Woche!
Die Optik änderte sich im Laufe der Zeit mehrmals (siehe Cover-Galerie). Von Nr. 320 bis 745 erschienen sogar zwei Hefte pro Woche – und zwar mit unterschiedlichen Designs! In diesem Zeitraum gab es eine Kooperation mit dem Indra Verlag, der die Rechte an den damaligen deutschen Bestsellerautoren besaß. Das auffällige Logo in Form einer Marshal-Plakette zierte dabei jeden 2. Band.
Der Split: Aus einer Reihe wurden drei!
Nach dem Ende der Kooperation übernahm der Indra Verlag das Logo für seine neue Reihe INDRA WESTERN und startete damit der Nummer 801 als “Abspaltung” vom RODEO-WESTERN. Der Zauberkreis Verlag brachte im Gegenzug bereits eine Woche nach dem Ende der Kooperation die G.F. UNGER WESTERN als erste Autorenreihe auf den Markt, die es auf 400 Bände brachte.
Die Nachfolger
Die Reihe RODEO-WESTERN lief bei Zauberkreis bis Nr. 842 wöchentlich weiter. Als Nachfolge-Reihe wurde WESTERN-KING angekündigt – ebenfalls eine sehr langlebige Reihe, die (fast) ausschließlich aus Nachdrucken bestand. Von 1983 bis 1986 gab es noch eine weitere Reihe namens RODEO WESTERN (2. Serie). Dort überwogen allerdings humoristische Western!
Überblick: Subserien als Sammlerstücke!
Im Laufe der Zeit gab es auch einige Subserien Im RODEO-WESTERN (siehe Cover Galerie). Manche davon erschienen abwechselnd auch im SILBER WESTERN, dem “Western-Flagship” des Zauberkreis Verlags.
4x CONNY CÖLL (10, 29, 42, 49)
Autor: Konrad Knöbl
Nachdrucke der 90-bändigen LB-Serie aus den 1950er Jahren.
8x PUMA TOM (unregelmäßig von 234 bis 317)
Autor Friedrich C. Wobbe war ein Freund des legendären Billy Jenkins und dessen Tiertrainer. Später schrieb er dann Romane, in denen trainierte Wildtiere eine zentrale Rolle spielten. Auch der Humor kam dabei nicht zu kurz.
Sein Held Tom Hopkins (in dem wohl auch eine Menge seines eigenen Egos steckt), ist Ranger, Trapper und Urenkel eines Indianerhäuptlings. Um sich scharrt er einen halben Zoo: Chico (Puma), Old Waddy (Eule), Texas Kid (Pferd) und Captain Bill (Adler).
Im SILBER WESTERN gab es noch 26 weitere Abenteuer!
16x OLD FUZZY (unregelmäßig von 265 bis 520)
Autor Friedrich C. Wobbe war ein Freund des legendären Billy Jenkins und dessen Tiertrainer. Später schrieb er dann Romane, in denen trainierte Wildtiere eine zentrale Rolle spielten. Auch der Humor kam dabei nicht zu kurz.
Sein kauziger Held Old Fuzzy lebt zusammen mit Buffalo Bull (Maultier), Skinny (Stinktier), Shanty (sprechender Rabe), Husky (Coyote) und Shorty (Stachelschwein).
Im SILBER WESTERN gab es noch drei weitere Abenteuer!
16x JIM + JOE (unregelmäßig von 268 bis 374)
Autoren: Marshal Grover (Leonard F. Meares), u.a.
Etwa die Hälfte der Romane sind Übersetzungen aus dem australischen (!) Original. Dort hieß die Serie LARRY AND STRETCH. Der Autor schrieb über 400 Romane mit den beiden Satteltramps aus Texas. Wer die andere Hälfte schrieb ist ungeklärt, möglicherweise sind es deutsche Eigenproduktionen. Im SILBER WESTERN finden sich weitere 35 JIM + JOE Bände. Es gab auch sieben TBs unter dem Serien-Titel BILL UND BEN.
19x KID RALL (unregelmäßig von 209 bis 792 )
Autor: Hanns-Walter Kappler (hier meistens unter dem VP John Texas)
Bei diesen Romanen handelt es sich um umgeschriebene BILLY JENKINS-Vorkriegs-Leihbücher. Im SILBER WESTERN gab es noch zwei weitere Abenteuer.
7x JIM HATFIELD (unregelmäßig von 814 bis 834)
Autor: Jackson Cole (VP)
Der Titelheld hatte gerade ein Ingenieurstudium beendet als sein Vater von Viehdieben erschossen wurde. Zunächst dachte er nur an die Rache, doch Captain McDowell holte ihn zu seinen Texas-Rangern. US-Autor Leslie A. Scott erfand den “einsamen Wolf” im Jahr 1936 für das Pulp Magazin TEXAS RANGERS. Unter dem Pseudonym Jackson Cole schrieben aber auch andere Kollegen an dieser Serie mit, die es auf rund 200 Nummern brachte.
ACHTUNG: Die Romane sind in Deutschland auch in der Serie BILL ALAMO erschienen!
12x MÄNNER DES SATTELS (von 710 bis 788)
Autor: H.S. Sharon (Heinz Squarra)
Hier handelt es sich genau genommen um drei 4-Teiler mit unterschiedlichen Charakteren: “Joe, der Cowboy” (710-716), “Henry, der Scout” (730-736) und “Männer des Sattels” (785-788).
EXTRAS-GALERIE (4 Bilder)
Bild 01: Ankündigung der Serie
Bild 02: Zeichnung als Eigenwerbung
Bild 03-04: Redaktionelles
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Die Autoren
Neben den Western von deutschen Top-Autoren kamen auch zahlreiche US-Übersetzungen zum Einsatz. Oft wurden dabei auch Verlagspseudonyme wie Ringo Hurricane verwendet.
Im folgenden Überblick sind nur Autoren mit mind. 10 Zuordnungen aufgelistet. Weitere Zuordnungen gibt es in der Titelliste!
RODEO-WESTERN – Titelliste (1962-1975)
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Letztes Update: 10. Januar 2024
COVER-GALERIE 1-300 (10 Bilder)
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COVER-GALERIE 301-500 (35 Bilder)
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COVER-GALERIE 501-700 (10 Bilder)
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COVER-GALERIE 701-842 (18 Bilder)
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